Badeschokolade selbstgemacht

Herzlich willkommen in der Naturkosmetik-Schokoladenfabrik. Heute zaubern einen besonders einladenden Badespaß 😉 Dazu brauchen wir diese Zutaten…

Daraus wird in wenigen Minuten ein natürlicher Badezusatz..

…die da wären:
• 25gr Sheabutter
• 20gr Kakaobutter (mmh, wie die schokoladig riecht)
• 5gr Mangobutter
• 5gr Avocadoöl (alternativ Mandelöl)
• 5gr Kakaopulver (auch lecker)
• 10gr Milchpulver

Und los gehts:


1. Alle Buttern (oder Buttersorten) unter Umrühren im Wasserbad bei niedriger Temperatur schmelzen.

2. Öl hinzugeben

3. Kakaopulver durch ein Sieb untermischen

4. Zu guter letzt kommt das Milchpulver dazu und alles wird gut verrührt.

Jetzt wird’s spannend: Wenn ihr wollt dass die Schokolade in perfekter Tafelform entstehen kann, braucht ihr eine spezielle Silikon-Gussform. In diese füllt ihr dann die flüssige Masse.

Danach am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen (und sich auf das morgige Bad freuen). Gute Nacht 😉

Badeschokoladen-Tafel aus Naturkosmetik (Dosierung: wenige Stücke)



Kunstwerke aus Naturmaterialien

Der farbenfrohe Herbst lässt unserer Kreativität freien Lauf. Wir möchten Euch heute ein paar Impressionen zeigen, die in der Gruppe entstanden sind.

Einzigartiges Blättertier eines Kursteilnehmers aus Blättern, Rinde und Stöcken.

Die unterschiedlichen Herangehensweisen und jedes Mal aus Neue überraschenden Ergebnisse bieten viel Raum für Interpretation und lustige Diskussionsrunden.

Der Feuervogel mit Herzauge will hoch hinaus 😉

Die Kindergruppe hat zusammen begeistert ein Waldwunder-Mandela gelegt.

Hier sehen wir Egon, der Blättertoll ist ein Unikat.
immer wieder gerne gelegt, ein Einhorn.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Zauberhafter Eibenwald

Heute berichten wir über den Paterzeller Eibenwald, hier finden wir Eiben, die über 2.000 Jahre alt sind. Hund Lenny hat eine neue Frisur und ist startklar.
Doch Vorsicht ist geboten, denn die Eibe ist sehr giftig.


Das Muster der Baumrinde ist faszinierend.
Die Stämme junger Eiben tragen  eine rötlichbraune glatte Rinde. Mit der Zeit wird diese zu einer graubraunen Borke, die sich in Schuppen ablöst.

Wir lassen uns von den zahlreichen majestätischen Eiben uns um herum verzaubern.

Die abwechslungsreiche Landschaft mit einem kleinem Bach verfügt über einen der höchsten Eibenbestände Deutschlands.

Diese Eibe ist einer Brandstiftung zum Opfer gefallen. Mystischerweise lässt der Morgennebel den Stamm noch heute so aussehen, als würden Rauchschwaden aufsteigen.

Lenny hat so etwas noch nie gesehen 😉

Auch wenn sie warmen Sonnenstrahlen sicher nicht abgeneigt sind…

können Eiben auch im Schatten überleben. Sie sind wahre Überlebenskünster und treiben aus abgestorbenen Stämmen neu aus und wachsen in die Höhe.

In den Nadeln befindet sich das hochgiftige Taxin. Schon wenige Nadeln können starke Vergiftungserscheinungen auslösen.

Uns begegnet ein steinalter Eiben-Dinosaurier.
Ein possierliche Schar Baumpilze haucht dem Sekundärwald neues Leben ein.
Farbenfrohe Faszination wohin das Auge blickt.

Dank ihres tiefen Wurzelsystems kann die Eibe auch Dürreperioden überstehen.

Im Gegensatz zu anderen Nadelbäumen wachsen an der Eibe keine Zapfen, sondern fleischige Beeren, die im Kern den giftigen Samen tragen.

Die Sonne verabschiedet sich mit einem letzen Blinzeln durch den Zauberwald. Schön spannend wars, wir kommen bestimmt bald wieder.

Das Geheimnis des Fliegenpilzes

Der Fliegenpilz (Amanita muscaria) sprießt zur Zeit fleissig aus dem Waldboden. Am Germeringer See finden wir ein Epizentrum mit mehr als 30 dieser sagenumwobenen Pilzart.

Er lässt sich am liebsten unter Birken und Fichten nieder. Sein Name ist dem Irrglauben geschuldet, dass man ihn früher als Fliegenfalle einsetzen wollte, allerdings ohne Erfolg. Somit ist die Namensherkunft weiterhin ungeklärt. Fliegen kann er sicher nicht 😉

Seine charakteristischen weißen Punkte sind Überbleibsel seiner Hülle ( Velum) und können bei Starkregen weggewaschen werden.

Sein roter Hut durchlebt unterschiedliche Formen, ist er in der Jugend noch rund wölbt er sich als ausgewachsener Fliegenpilz flach auf. Seine hochgiftigen Toxine lösen Halluzinationen und schlimme Vergiftungen aus.


Nicht nur in Hexenmärchen und Zauberwäldern findet der Fliegenpilz einen festen Platz, auch als Glückssymbol an Neujahr wird er häufig gesehen.

Der Herzschlag der Bäume



Wir sind heute im Perlacher Forst unterwegs, um die Natur besonders intensiv zu belauschen.

Mit dem Stethoskop können wir die beeindruckenden Laute innerhalb des Stammes wahrnehmen. Das Wasser steigt aus den Wurzeln in die Blätter, das hört sich an wie das Rauschen eines Baches.


Besonders gesprächig sind junge Birken. Im Frühling nehmen sie bis zu 100 Liter Wasser aus dem Boden auf.

Auch im Moos nehmen wir ein faszinierendes Knacken und Knistern wahr. Wir belauschen Insekten bei der Arbeit.

Tiefer im Wald entdecken wir ein Tippi, es ist aber niemand zuhause.



Auch sind wir von gigantischen Wurzelstöcken beeindruckt.

Es war ein wunderschönes Walderlebnis.

Kräuterwanderung in Fürstenfeldbruck an der Amper

Nach kurzer Zeit spürt er eine schwarze Königskerze auf, die überhaupt nicht dunkel erscheint.
Ihr wird eine antivirale, entzündungshemmende, harntreibende und reizmildernde Heilwirkung nachgesagt.
Danach fasziniert  uns ein Wiesensalbei,
er enthält im Vergleich zum echten Salbei weniger Aromen,
kann aber aber genauso als Tee verabeitet werden.
Eine entzündungshemmende, verdauungsregulierende Wirkung wird ihm nachgesagt.
Wer hätte das gedacht?
Hier wächst tatsächlich ein Kraut wild, das wir eher aus dem mediterranen Raum kennen.
Es handelt sich um  Dost, auch Oregano oder wilder Majoran genannt.
Die Pflanze ist wildwachsend in Deutschland verbreitet.
Wir wandern weiter an der wunderschönen Amper entlang.
Zwei Forellen begrüßen uns, wir freuen uns darüber.
 Dann sticht uns der Buchhopfen ins Auge. Die starkwachsende Kletterpflanze wächst häufig an Flußufern. Die im Hopfen enthaltene Bitterstoffe Humolon und Lupulon sorgen für
schlaffördernde Eigenschaften.
Lenny zeigt Interesse an einer Schafgarbe.
Die beliebte Heilpflanze kann bei Frauenleiden und für die Verdauungsorgane eingesetzt werden.
Ein kurzer Blick auf dem Fluss zaubert ein Lächeln in unsere Gesichter 🙂
Dann finden wir auch schon das nächste Küchenkraut, das niemand hier vermutet hätte.
Quendel- wilder Thymian wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet.
Die Pflanze soll 200 v. Chr. ein wichtiger Bestandteil eines Heiltranks gewesen sein,
das vor vielen Giften schützte.

Bastelnachmittag

Es ist wunderbar mit Kindern in die Natur zu gehen um Schätze (wie Tannenzapfen, Eicheln o.ä.) zu sammeln und danach mit diesen Naturmaterialien kreative Alltags-Gegenstände, wie z.B. Kühlschrankmagnete zu basteln.

Kräuterwanderung in Germering

An einem sonnigen Sommertag gab es auf meiner 1,5-stündigen Kräuterwanderung einiges zu entdecken. Hund Lenny war wie immer dabei… und spürte nach wenigen Minuten gleich eine Kröte auf 😉


Zuerst zeigen wir den spannenden Unterschied zwischen Brennnessel-Männchen und Brennnessel-Weibchen. Wusstet ihr dass es diese Unterschiede gibt?
Hier seht ihr ein männliches Exemplar…

…und so sieht die Dame aus:


Kurz darauf erreichen wir ein Feld einer orchideen-artigen Blume, die es (im wahrsten Sinne des Wortes) in sich hat.

Als indisches Springkraut bekannt schleudert sie bei Berührung die traubenkerngroßen Samen bis zu 7 Meter weit. Die Pflanze wurde vor über 180 Jahren aus dem Himalaya-Gebiet eingeführt und droht einheimische Arten (mit ihrer innovativen Art der Fortpflanzung) zu verdrängen.



Drei Rehe später…

…empfängt uns schon die kanadische Goldrute.



Danach finden wir mit dem Beinwell ein echtes Heilkraut, das wie der Name schon vermuten lässt, „Wellness für die Beine“ verspricht.


Schafgarbe


Unsere Kräuterwanderung ist so mitreissend, dass selbst die umliegenden Bäume „große Augen machen“, um das Wald-Wissen zu erspähen 🙂


Am Ende des ereignissreichen Rundgangs belohnt uns die Sonne mit ihren wonnigen Lichstrahlen-Dusche – Waldbaden mal anders.

Naturwerkstatt für Kinder am Ammersee

Kreatives Arbeiten für Kinder macht mir viel Spaß. Ständig arbeite ich an neuen Ideen, Kindern die Wunder der Natur näher zu bringen. Hier seht ihr ein paar Impressionen vom meinem Stand.



Herzlich Willkommen.

Kreative Auszeit gefällig?

Wir basteln Kunstwerke…

…aus Naturmaterialien.

Zum Beispiel praktische Kühlschrankmagnete.

Coronatur, das bin ich ;)

Ich bin seit 20 Jahren im Medienbereich tätig. Als Ausgleich zu dieser schnelllebigen und fordernden Arbeit hat sich mittlerweile meine berufliche Ausrichtung verändert. Wann immer es möglich ist, zieht es mich in die Natur, denn dort erfahre ich Faszination und Entspannung. Esel Poldi und Hund Lenny begleiten mich gerne in den Wald. 

Ich habe in den letzten Jahren zahlreiche Weiterbildungen besucht, um mich auf die Kraft spendenden Dinge des Lebens zu konzentrieren:


• 2016: Ausbildung zur Wildkräuterpädagogin

• 2018: Seminarleiterschein für autogenes Training

• 2018: Imkerkurs

• 2019: Ausbildung zur medizinisch geprüften Naturkosmetikerin

• 2019: Ausbildung zum Naturcoach

Aus diesem breiten Wissens-Spektrum, rund um die Natur, stelle ich für Sie meine Kursangebote  zusammen. Die kreative Arbeit mit Kinder bereitet mir die größte Freude. Gerade für die Kleinsten finde ich es besonders wichtig, ganz viel Zeit draußen im Wald zu verbringen – um so die Wunder der Natur erkennen zu lernen.