Kräuterwanderung in Fürstenfeldbruck an der Amper

Nach kurzer Zeit spürt er eine schwarze Königskerze auf, die überhaupt nicht dunkel erscheint.
Ihr wird eine antivirale, entzündungshemmende, harntreibende und reizmildernde Heilwirkung nachgesagt.
Danach fasziniert  uns ein Wiesensalbei,
er enthält im Vergleich zum echten Salbei weniger Aromen,
kann aber aber genauso als Tee verabeitet werden.
Eine entzündungshemmende, verdauungsregulierende Wirkung wird ihm nachgesagt.
Wer hätte das gedacht?
Hier wächst tatsächlich ein Kraut wild, das wir eher aus dem mediterranen Raum kennen.
Es handelt sich um  Dost, auch Oregano oder wilder Majoran genannt.
Die Pflanze ist wildwachsend in Deutschland verbreitet.
Wir wandern weiter an der wunderschönen Amper entlang.
Zwei Forellen begrüßen uns, wir freuen uns darüber.
 Dann sticht uns der Buchhopfen ins Auge. Die starkwachsende Kletterpflanze wächst häufig an Flußufern. Die im Hopfen enthaltene Bitterstoffe Humolon und Lupulon sorgen für
schlaffördernde Eigenschaften.
Lenny zeigt Interesse an einer Schafgarbe.
Die beliebte Heilpflanze kann bei Frauenleiden und für die Verdauungsorgane eingesetzt werden.
Ein kurzer Blick auf dem Fluss zaubert ein Lächeln in unsere Gesichter 🙂
Dann finden wir auch schon das nächste Küchenkraut, das niemand hier vermutet hätte.
Quendel- wilder Thymian wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet.
Die Pflanze soll 200 v. Chr. ein wichtiger Bestandteil eines Heiltranks gewesen sein,
das vor vielen Giften schützte.

Kräuterwanderung in Germering

An einem sonnigen Sommertag gab es auf meiner 1,5-stündigen Kräuterwanderung einiges zu entdecken. Hund Lenny war wie immer dabei… und spürte nach wenigen Minuten gleich eine Kröte auf 😉


Zuerst zeigen wir den spannenden Unterschied zwischen Brennnessel-Männchen und Brennnessel-Weibchen. Wusstet ihr dass es diese Unterschiede gibt?
Hier seht ihr ein männliches Exemplar…

…und so sieht die Dame aus:


Kurz darauf erreichen wir ein Feld einer orchideen-artigen Blume, die es (im wahrsten Sinne des Wortes) in sich hat.

Als indisches Springkraut bekannt schleudert sie bei Berührung die traubenkerngroßen Samen bis zu 7 Meter weit. Die Pflanze wurde vor über 180 Jahren aus dem Himalaya-Gebiet eingeführt und droht einheimische Arten (mit ihrer innovativen Art der Fortpflanzung) zu verdrängen.



Drei Rehe später…

…empfängt uns schon die kanadische Goldrute.



Danach finden wir mit dem Beinwell ein echtes Heilkraut, das wie der Name schon vermuten lässt, „Wellness für die Beine“ verspricht.


Schafgarbe


Unsere Kräuterwanderung ist so mitreissend, dass selbst die umliegenden Bäume „große Augen machen“, um das Wald-Wissen zu erspähen 🙂


Am Ende des ereignissreichen Rundgangs belohnt uns die Sonne mit ihren wonnigen Lichstrahlen-Dusche – Waldbaden mal anders.