Kunstwerke aus Naturmaterialien

Der farbenfrohe Herbst lässt unserer Kreativität freien Lauf. Wir möchten Euch heute ein paar Impressionen zeigen, die in der Gruppe entstanden sind.

Einzigartiges Blättertier eines Kursteilnehmers aus Blättern, Rinde und Stöcken.

Die unterschiedlichen Herangehensweisen und jedes Mal aus Neue überraschenden Ergebnisse bieten viel Raum für Interpretation und lustige Diskussionsrunden.

Der Feuervogel mit Herzauge will hoch hinaus 😉

Die Kindergruppe hat zusammen begeistert ein Waldwunder-Mandela gelegt.

Hier sehen wir Egon, der Blättertoll ist ein Unikat.
immer wieder gerne gelegt, ein Einhorn.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Zauberhafter Eibenwald

Heute berichten wir über den Paterzeller Eibenwald, hier finden wir Eiben, die über 2.000 Jahre alt sind. Hund Lenny hat eine neue Frisur und ist startklar.
Doch Vorsicht ist geboten, denn die Eibe ist sehr giftig.


Das Muster der Baumrinde ist faszinierend.
Die Stämme junger Eiben tragen  eine rötlichbraune glatte Rinde. Mit der Zeit wird diese zu einer graubraunen Borke, die sich in Schuppen ablöst.

Wir lassen uns von den zahlreichen majestätischen Eiben uns um herum verzaubern.

Die abwechslungsreiche Landschaft mit einem kleinem Bach verfügt über einen der höchsten Eibenbestände Deutschlands.

Diese Eibe ist einer Brandstiftung zum Opfer gefallen. Mystischerweise lässt der Morgennebel den Stamm noch heute so aussehen, als würden Rauchschwaden aufsteigen.

Lenny hat so etwas noch nie gesehen 😉

Auch wenn sie warmen Sonnenstrahlen sicher nicht abgeneigt sind…

können Eiben auch im Schatten überleben. Sie sind wahre Überlebenskünster und treiben aus abgestorbenen Stämmen neu aus und wachsen in die Höhe.

In den Nadeln befindet sich das hochgiftige Taxin. Schon wenige Nadeln können starke Vergiftungserscheinungen auslösen.

Uns begegnet ein steinalter Eiben-Dinosaurier.
Ein possierliche Schar Baumpilze haucht dem Sekundärwald neues Leben ein.
Farbenfrohe Faszination wohin das Auge blickt.

Dank ihres tiefen Wurzelsystems kann die Eibe auch Dürreperioden überstehen.

Im Gegensatz zu anderen Nadelbäumen wachsen an der Eibe keine Zapfen, sondern fleischige Beeren, die im Kern den giftigen Samen tragen.

Die Sonne verabschiedet sich mit einem letzen Blinzeln durch den Zauberwald. Schön spannend wars, wir kommen bestimmt bald wieder.

Das Geheimnis des Fliegenpilzes

Der Fliegenpilz (Amanita muscaria) sprießt zur Zeit fleissig aus dem Waldboden. Am Germeringer See finden wir ein Epizentrum mit mehr als 30 dieser sagenumwobenen Pilzart.

Er lässt sich am liebsten unter Birken und Fichten nieder. Sein Name ist dem Irrglauben geschuldet, dass man ihn früher als Fliegenfalle einsetzen wollte, allerdings ohne Erfolg. Somit ist die Namensherkunft weiterhin ungeklärt. Fliegen kann er sicher nicht 😉

Seine charakteristischen weißen Punkte sind Überbleibsel seiner Hülle ( Velum) und können bei Starkregen weggewaschen werden.

Sein roter Hut durchlebt unterschiedliche Formen, ist er in der Jugend noch rund wölbt er sich als ausgewachsener Fliegenpilz flach auf. Seine hochgiftigen Toxine lösen Halluzinationen und schlimme Vergiftungen aus.


Nicht nur in Hexenmärchen und Zauberwäldern findet der Fliegenpilz einen festen Platz, auch als Glückssymbol an Neujahr wird er häufig gesehen.

Der Herzschlag der Bäume



Wir sind heute im Perlacher Forst unterwegs, um die Natur besonders intensiv zu belauschen.

Mit dem Stethoskop können wir die beeindruckenden Laute innerhalb des Stammes wahrnehmen. Das Wasser steigt aus den Wurzeln in die Blätter, das hört sich an wie das Rauschen eines Baches.


Besonders gesprächig sind junge Birken. Im Frühling nehmen sie bis zu 100 Liter Wasser aus dem Boden auf.

Auch im Moos nehmen wir ein faszinierendes Knacken und Knistern wahr. Wir belauschen Insekten bei der Arbeit.

Tiefer im Wald entdecken wir ein Tippi, es ist aber niemand zuhause.



Auch sind wir von gigantischen Wurzelstöcken beeindruckt.

Es war ein wunderschönes Walderlebnis.