Das Geheimnis des Fliegenpilzes

Der Fliegenpilz (Amanita muscaria) sprießt zur Zeit fleissig aus dem Waldboden. Am Germeringer See finden wir ein Epizentrum mit mehr als 30 dieser sagenumwobenen Pilzart.

Er lässt sich am liebsten unter Birken und Fichten nieder. Sein Name ist dem Irrglauben geschuldet, dass man ihn früher als Fliegenfalle einsetzen wollte, allerdings ohne Erfolg. Somit ist die Namensherkunft weiterhin ungeklärt. Fliegen kann er sicher nicht 😉

Seine charakteristischen weißen Punkte sind Überbleibsel seiner Hülle ( Velum) und können bei Starkregen weggewaschen werden.

Sein roter Hut durchlebt unterschiedliche Formen, ist er in der Jugend noch rund wölbt er sich als ausgewachsener Fliegenpilz flach auf. Seine hochgiftigen Toxine lösen Halluzinationen und schlimme Vergiftungen aus.


Nicht nur in Hexenmärchen und Zauberwäldern findet der Fliegenpilz einen festen Platz, auch als Glückssymbol an Neujahr wird er häufig gesehen.

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