Zauberhafter Eibenwald

Heute berichten wir über den Paterzeller Eibenwald, hier finden wir Eiben, die über 2.000 Jahre alt sind. Hund Lenny hat eine neue Frisur und ist startklar.
Doch Vorsicht ist geboten, denn die Eibe ist sehr giftig.


Das Muster der Baumrinde ist faszinierend.
Die Stämme junger Eiben tragen  eine rötlichbraune glatte Rinde. Mit der Zeit wird diese zu einer graubraunen Borke, die sich in Schuppen ablöst.

Wir lassen uns von den zahlreichen majestätischen Eiben uns um herum verzaubern.

Die abwechslungsreiche Landschaft mit einem kleinem Bach verfügt über einen der höchsten Eibenbestände Deutschlands.

Diese Eibe ist einer Brandstiftung zum Opfer gefallen. Mystischerweise lässt der Morgennebel den Stamm noch heute so aussehen, als würden Rauchschwaden aufsteigen.

Lenny hat so etwas noch nie gesehen 😉

Auch wenn sie warmen Sonnenstrahlen sicher nicht abgeneigt sind…

können Eiben auch im Schatten überleben. Sie sind wahre Überlebenskünster und treiben aus abgestorbenen Stämmen neu aus und wachsen in die Höhe.

In den Nadeln befindet sich das hochgiftige Taxin. Schon wenige Nadeln können starke Vergiftungserscheinungen auslösen.

Uns begegnet ein steinalter Eiben-Dinosaurier.
Ein possierliche Schar Baumpilze haucht dem Sekundärwald neues Leben ein.
Farbenfrohe Faszination wohin das Auge blickt.

Dank ihres tiefen Wurzelsystems kann die Eibe auch Dürreperioden überstehen.

Im Gegensatz zu anderen Nadelbäumen wachsen an der Eibe keine Zapfen, sondern fleischige Beeren, die im Kern den giftigen Samen tragen.

Die Sonne verabschiedet sich mit einem letzen Blinzeln durch den Zauberwald. Schön spannend wars, wir kommen bestimmt bald wieder.

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